Das Museumsdorf Düppel in Berlin konnte zusammen mit seinem 25jährigen Jubiläum über eine Million Besucher feiern. Dr. Klaus Goldmann, Oberkustos des Museums für Vor- und Frühgeschichte und Vorsitzender des Förderkreises Museumsdorf Düppel, dankte anläßlich der Ausstellung "60.000 Jahre Pech" den 6 festen und über 80 ehrenamtlichen aktiven Mitgliedern, die alte Handwerkstechniken wieder aufleben ließen:"Ohne die Menschen, die durch ihren ehrenamtlichen Einsatz das wiedererstandene mittelalterliche Dorf mit seinen Holzhütten, Palisaden, Bauern- und Handwerksbetrieben mit Leben erfüllen, wäre dieser Erfolg kaum möglich gewesen." Die z. Z. etwa 1.500 Mitglieder leisten über ihre Jahresbeiträge (Jahresbeitrag 15, ermäßigt 8 Euro) einen beachtlichen finanziellen Beitrag und haben mit über 100 Veröffentlichungen auch zu Fragen der "Experimentellen Archäologie" viel beigesteuert. Der geplante Wiederaufbau eines Hauses des 11. bis 12. Jh. konnte in Düppel abgeschlossen werden. Als die Fundamente ausgegraben wurden, hätte man am liebsten gleich mit dem Wiederaufbau begonnen, berichtet Dieter Todtenhaupt (70), jedoch mußte erst eine richtige Planung vorgelegt werden und dann waren zunächst keine Leute zum Aufbauen mehr da. Der Wiederaufbau eines derartigen Hauses kostet bis zu 20.000 Euro.
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